E-Mail-Texte schreiben: So gelingen klare und überzeugende E-Mails
Ein überzeugender E-Mail-Marketing-Text braucht vor allem einen klaren Schreibprozess. Sie klären zunächst Anliegen, Empfängerperspektive und Hauptnutzen, entwickeln daraus Einstieg, Hauptteil und CTA und überarbeiten anschließend erst die Logik, dann die Sprache. So entsteht aus einer feststehenden Botschaft eine fokussierte Marketing-E-Mail, in der jede Information eine erkennbare Funktion erfüllt.
Inhaltsverzeichnis
Ein guter E-Mail-Marketing-Text entsteht nicht dadurch, dass Sie möglichst schnell einige überzeugende Sätze formulieren. Entscheidend ist ein systematischer Schreibprozess: Sie klären zuerst Anliegen und Empfängerperspektive, stellen den wichtigsten Nutzen in den Mittelpunkt und führen den Leser anschließend nachvollziehbar zu einer konkreten Handlung.
Dabei geht es weder um allgemeine E-Mail-Etikette noch um die Planung einer kompletten Kampagne. In diesem Artikel erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie aus einer bereits feststehenden Botschaft einen ausformulierten Marketing-Text entwickeln – vom Einstieg über die Nutzenargumentation bis zum CTA und zur abschließenden Überarbeitung.
1. Vor dem Schreiben: Anliegen, Empfänger und Kernbotschaft klären
Der eigentliche Schreibprozess beginnt, bevor Sie den ersten Satz formulieren. Wenn das Anliegen noch unklar ist, lässt sich auch der Text nur schwer fokussieren.
Für eine Marketing-E-Mail bietet sich ein Vorgehen in acht Schritten an:
- Anliegen und Kommunikationsziel festlegen.
- Empfängerperspektive und Informationsbedarf klären.
- Kerninformation und Hauptnutzen priorisieren.
- Einen Einstieg schreiben, der an Betreffzeile und Preheader anknüpft.
- Den notwendigen Kontext und die Begründung ergänzen.
- Eine konkrete Handlungsaufforderung formulieren.
- Tonalität und Empfängeransprache prüfen.
- Eine inhaltliche Qualitätskontrolle durchführen und unnötigen Text streichen.
Diese Reihenfolge verhindert, dass der Text beim Formulieren die Richtung verliert. Statt zuerst an einzelnen schönen Sätzen zu feilen, entwickeln Sie eine nachvollziehbare Informationshierarchie.
Beginnen Sie mit der Empfängerperspektive
Bevor Sie schreiben, sollte klar sein, was der Empfänger aus der E-Mail mitnehmen soll. Dafür reicht es nicht, nur zu wissen, was Sie mitteilen möchten. Entscheidend ist auch, welche Information für den Leser zuerst relevant ist.
Eine einfache Priorisierung hilft:
Anliegen und Hauptnutzen zuerst, notwendiger Kontext danach, konkreter nächster Schritt zum Schluss.
Damit vermeiden Sie lange Anläufe, bei denen die eigentliche Botschaft erst nach mehreren Absätzen sichtbar wird.
Prüfen Sie, ob eine Marketing-E-Mail überhaupt der passende Kanal ist
Nicht jedes Anliegen sollte ausführlich per E-Mail vermittelt werden. Als redaktionelle Entscheidungshilfe können Sie prüfen, ob sich die Botschaft klar und nachvollziehbar in einem eigenständig verständlichen Text vermitteln lässt.
Wenn dagegen ein unmittelbarer Austausch erforderlich ist, viele individuelle Rückfragen zu erwarten sind oder die Botschaft ohne direkte Klärung leicht missverstanden werden kann, kann ein persönliches Gespräch oder ein Call sinnvoller sein.
2. So bauen Sie einen E-Mail-Marketing-Text auf
Ist die Kernbotschaft klar, lässt sich der Text in drei funktionale Bestandteile gliedern: Einstieg, Hauptteil und Handlungsaufforderung. Diese Teile sollten nicht isoliert nebeneinanderstehen, sondern logisch ineinandergreifen.
Der Einstieg: Die versprochene Relevanz sofort einlösen
Marketing-E-Mails werden häufig selektiv gescannt. Deshalb sollte der Einstieg möglichst schnell zeigen, warum die Nachricht für den Empfänger relevant ist.
Dabei beginnt der Einstieg nicht völlig unabhängig von der Betreffzeile und dem Preheader. Er sollte die dort geweckte Erwartung aufgreifen und weiterführen. Kündigt die Betreffzeile beispielsweise einen konkreten Ratgeber an, sollte der Beginn der E-Mail nicht zunächst mehrere allgemeine Absätze über ein entfernt verwandtes Thema enthalten.
Verzichten Sie deshalb auf Aufwärmsätze, die den Leser nicht näher zur eigentlichen Botschaft bringen. Formulierungen wie „In der heutigen digitalen Welt …“ schaffen noch keine Relevanz. Auch routinemäßige Höflichkeitsfloskeln können einen Marketing-Text unnötig verzögern, wenn sie keinen inhaltlichen Zweck erfüllen.
Der Einstieg sollte stattdessen schnell eine dieser Fragen beantworten:
- Worum geht es?
- Warum ist das für den Empfänger relevant?
- Welchen konkreten Nutzen verspricht die E-Mail?
Im Hauptteil: Merkmal, Nutzen und Relevanz auseinanderhalten
Ein häufiger Schwachpunkt in Marketing-Texten entsteht, wenn Eigenschaften eines Angebots bereits als Nutzen behandelt werden.
Dabei lassen sich drei Ebenen unterscheiden:
Merkmal: Was hat oder bietet das Produkt, die Leistung oder der Inhalt?
Nutzen: Welches Problem wird damit gelöst oder welche Aufgabe erleichtert?
Persönliche Relevanz: Was bedeutet dieser Nutzen konkret für den Empfänger?
Diese Unterscheidung zwingt den Text dazu, nicht beim Angebot selbst stehenzubleiben. Der Leser soll erkennen können, weshalb die genannte Information für ihn relevant ist.
Statt mehrere Merkmale hintereinander aufzuzählen, sollten Sie deshalb prüfen, ob aus dem Text auch die Verbindung zum tatsächlichen Bedarf des Empfängers hervorgeht.
Ordnen Sie Informationen nach ihrer Bedeutung
Die wichtigste Information gehört nicht automatisch dorthin, wo sie Ihnen beim Schreiben gerade einfällt.
Eine klare Marketing-E-Mail folgt einer nachvollziehbaren Hierarchie:
- Hauptanliegen oder Hauptnutzen
- notwendiger Kontext und Begründung
- nächster Schritt
Diese Struktur hilft auch beim Kürzen. Ein Absatz, der weder den Hauptnutzen erklärt noch notwendigen Kontext liefert oder zum nächsten Schritt führt, ist ein Kandidat für die Überarbeitung.
Wie lang sollte ein guter E-Mail-Marketing-Text sein?
Eine allgemeingültige Wortzahl gibt es dafür nicht. Starre Regeln wie „Eine Marketing-E-Mail darf höchstens 100 Wörter enthalten“ greifen zu kurz.
Sinnvoller ist der Grundsatz:
So kurz wie möglich, so ausführlich wie nötig.
Wie viel Text tatsächlich benötigt wird, hängt unter anderem davon ab, wie viel erklärt werden muss und welches Vorwissen beim Empfänger vorausgesetzt werden kann.
Entscheidend ist deshalb nicht allein die Wortzahl, sondern die Informationsdichte. Ein längerer Text kann gerechtfertigt sein, wenn die zusätzlichen Informationen notwendig sind. Umgekehrt verbessert zusätzliche Länge eine E-Mail nicht, wenn sie nur Wiederholungen und Nebengedanken produziert.
⚠️ Warnung
Verlassen Sie sich nicht auf starre Wort- oder Satzgrenzen. Prüfen Sie stattdessen, ob jeder Abschnitt für Verständnis, Nutzenargumentation oder nächsten Schritt benötigt wird.
Der CTA: Machen Sie den nächsten Schritt eindeutig
Der CTA ist der logische Zielpunkt des Textes. Nachdem Sie Anlass und Nutzen erklärt haben, sollte der Leser erkennen können, was er als Nächstes tun kann.
Eine konkrete Formulierung ist dabei hilfreicher als ein unspezifischer Hinweis. „Ratgeber herunterladen“ beschreibt die Handlung beispielsweise genauer als „Hier klicken“.
Das bedeutet allerdings nicht, dass bestimmte Verben grundsätzlich immer gut oder schlecht sind. Ob beispielsweise „herunterladen“ oder „kaufen“ passend ist, hängt vom jeweiligen Kontext ab. Einerseits kann ein konkretes Verb die Handlung eindeutig beschreiben. Andererseits kann eine Formulierung eine wahrgenommene Hürde betonen.
Prüfen Sie deshalb, welche CTA-Formulierung den tatsächlichen nächsten Schritt möglichst klar und passend beschreibt.
Enthält die E-Mail mehrere Links, sollte außerdem erkennbar bleiben, welche Handlung im Mittelpunkt steht. Zwei konkurrierende Haupt-CTAs können dem Leser unterschiedliche Richtungen vorgeben.
⚠️ Warnung
Vermeiden Sie widersprüchliche Haupt-CTAs. Eine E-Mail kann mehrere Links enthalten, aber das primäre Handlungsziel sollte klar erkennbar bleiben.
Dringlichkeit nur verwenden, wenn sie tatsächlich besteht
Zeitliche Begrenzungen können für den Leser relevant sein – allerdings nur dann, wenn es wirklich eine entsprechende Frist oder Begrenzung gibt.
Künstliche Dringlichkeit sollte nicht als allgemeiner Copywriting-Trick eingesetzt werden. Wiederholt erzeugter Zeitdruck ohne reale Grundlage kann Vertrauen beschädigen.
Wenn ein Angebot tatsächlich nur bis zu einem bestimmten Termin gilt, kann diese Information sinnvoll sein. Eine nicht vorhandene Verknappung sollte dagegen nicht sprachlich erzeugt werden.
⚠️ Warnung
Formulieren Sie Dringlichkeit nur auf Grundlage einer realen Frist oder tatsächlichen Begrenzung. Erfinden Sie keinen Zeitdruck, nur um den CTA dringlicher erscheinen zu lassen.
3. Tonalität und Sprache an den Empfänger anpassen
Ein verständlicher Text ist nicht automatisch ein passender Text. Die Tonalität sollte auch zur Marke, zum Anlass und zur Beziehung zwischen Absender und Empfänger passen.
Eine einfache Orientierung bietet die Kombination aus Zielgruppe und bestehender Beziehung:
| Situation | Sinnvolle Orientierung für die Tonalität |
|---|---|
| B2B, Neukunden | Klar, sachlich und verständlich; notwendige Zusammenhänge nicht voraussetzen |
| B2B, Bestandskunden | Klar und direkt; vorhandenen Beziehungskontext berücksichtigen |
| B2C, Neukunden | Zugänglich und verständlich; Nutzen früh erkennbar machen |
| B2C, Bestandskunden | Vertrauter Ton möglich, sofern er zur Marke und bestehenden Beziehung passt |
Die Matrix ist keine starre Stilvorgabe. Ein B2B-Text muss nicht automatisch förmlich und ein B2C-Text nicht automatisch locker sein. Entscheidend bleibt, welche Sprache zu Absender, Empfänger und Anlass passt.
Aktiv und direkt formulieren
Klare Verben erleichtern es, Handlungen und Zusammenhänge zu erkennen. Lange Passivkonstruktionen und verschachtelte Sätze können dagegen den Lesefluss erschweren.
Prüfen Sie beim Überarbeiten deshalb besonders:
- Lässt sich eine Aussage direkter formulieren?
- Ist sofort erkennbar, wer handelt?
- Enthält der Satz mehrere Gedanken, die besser getrennt werden sollten?
- Versteckt sich die wichtigste Aussage in einem Nebensatz?
- Wiederholt der Absatz bereits Gesagtes?
Das Ziel ist nicht, jeden Satz zwanghaft zu verkürzen. Der Text sollte vielmehr ohne unnötige sprachliche Umwege verständlich sein.
Persönliche Ansprache nur mit verlässlichen Daten
Eine persönliche Ansprache kann die Verbindung zum Empfänger stärken. Bei automatisierter Personalisierung müssen dafür jedoch die benötigten Empfängerdaten korrekt vorliegen.
Wenn beispielsweise ein Name automatisch eingesetzt wird, sollte auch geklärt sein, was geschieht, wenn dieser Wert fehlt. Ein sinnvoller Fallback verhindert, dass die persönliche Ansprache durch eine leere oder fehlerhafte Einfügung ins Gegenteil umschlägt.
Die weitergehende strategische Personalisierung und Segmentierung ist ein eigenes Thema. Für den eigentlichen Schreibprozess reicht zunächst die Frage, ob die gewählte Ansprache zuverlässig funktioniert und zum Empfänger passt.
4. Praxisbeispiel: Vom überladenen Entwurf zum fokussierten E-Mail-Text
Am deutlichsten wird der Schreibprozess an einem konkreten Entwurf. Ausgangspunkt ist eine Marketing-E-Mail, deren Kernbotschaft bereits feststeht: Der Empfänger soll auf einen Ratgeber aufmerksam gemacht und zum Herunterladen geführt werden.
Vorher: Die Botschaft steckt zwischen allgemeinen Sätzen
Guten Tag,
in der heutigen schnelllebigen digitalen Welt gibt es viele verschiedene Dinge, die berücksichtigt werden müssen, und deshalb möchten wir Ihnen heute einige Informationen zur Verfügung stellen.Wir haben einen Ratgeber erstellt, der Ihnen hilfreiche Informationen bietet.
Wie Sie sicherlich wissen, ist es wichtig, sich mit diesem Thema ausführlicher auseinanderzusetzen und verschiedene Aspekte zu berücksichtigen.
Auf unserer Website finden Sie außerdem weitere Informationen und verschiedene Inhalte.Wenn Sie Interesse haben, können Sie
hier klicken undden Ratgeber herunterladen.
Der Entwurf enthält zwar alle grundlegenden Bestandteile, aber ihre Gewichtung ist ungünstig. Die eigentliche Botschaft erscheint erst nach einer allgemeinen Einleitung. Der Nutzen bleibt vage und der CTA wird erst am Ende eines zurückhaltend formulierten Satzes sichtbar.
Nachher: Hauptnutzen zuerst, Kontext danach, CTA am Ende
Guten Tag,
unser Ratgeber fasst die relevanten Informationen zum Thema für Sie zusammen.
So erhalten Sie die zentralen Inhalte gebündelt und können sich gezielt mit dem Thema beschäftigen.
Ratgeber herunterladen
Die Überarbeitung verändert nicht einfach nur einzelne Wörter. Sie ordnet den Text neu.
Der allgemeine Aufwärmsatz wurde gestrichen, weil er keine notwendige Information liefert. Die Information über den Ratgeber rückt an den Anfang. Die vage Aussage über „hilfreiche Informationen“ wird durch eine konkretere Nutzenbeschreibung ersetzt. Der Hinweis auf weitere Website-Inhalte entfällt, weil er vom primären Handlungsziel wegführt.
Auch der CTA wird aus dem zurückhaltenden Satz herausgelöst. Statt „Wenn Sie Interesse haben, können Sie hier klicken …“ benennt „Ratgeber herunterladen“ unmittelbar die vorgesehene Handlung.
Das Beispiel zeigt zugleich, warum Kürzen nicht einfach bedeutet, möglichst viele Wörter zu löschen. Entscheidend ist, welche Informationen übrig bleiben und in welcher Reihenfolge sie erscheinen.
5. E-Mail-Text überarbeiten: Erst den Inhalt, dann die Sprache
Nach dem ersten Entwurf beginnt die Revision. Dabei ist es sinnvoll, zwei unterschiedliche Aufgaben voneinander zu trennen.
Stufe 1: Inhalt und Logik prüfen
Im ersten Durchgang geht es noch nicht primär um einzelne Formulierungen oder Grammatik. Prüfen Sie zunächst die Struktur des gesamten Textes.
Ist die Hauptbotschaft früh erkennbar? Wird der Nutzen verständlich? Fehlt notwendiger Kontext? Gibt es Wiederholungen? Führt die Argumentation tatsächlich zur vorgesehenen Handlung?
In dieser Phase können ganze Sätze oder Absätze verschoben, gekürzt oder gestrichen werden. Genau deshalb ist es wenig effizient, bereits vorher jedes einzelne Wort zu perfektionieren.
ℹ️ Hinweis
Prüfen Sie vor dem sprachlichen Feinschliff diese fünf Punkte:
- Ist das Anliegen nach den ersten zwei Sätzen klar?
- Ist der Hauptnutzen für den Empfänger explizit genannt?
- Ist unnötiger Ballast gestrichen?
- Führt der Text logisch zum CTA?
- Passt der Ton zum Empfänger?
Stufe 2: Sprache und Formulierungen überarbeiten
Erst wenn die inhaltliche Struktur funktioniert, folgt die sprachliche Feinabstimmung.
Jetzt können Sie gezielt nach unnötig komplizierten Sätzen, Passivkonstruktionen, Wiederholungen und unklaren Formulierungen suchen. Prüfen Sie außerdem, ob die Ansprache im gesamten Text konsistent bleibt.
Bei jedem Satz hilft eine einfache Frage: Leistet diese Formulierung einen notwendigen Beitrag zum Verständnis oder zur Handlung?
Wenn nicht, kann sie möglicherweise gekürzt oder gestrichen werden.
Der finale Check
Vor dem Abschluss sollten Sie den Text noch einmal als Ganzes betrachten. Dabei geht es nicht darum, neue Argumente einzubauen, sondern sicherzustellen, dass die bereits festgelegte Botschaft ohne unnötige Umwege beim Leser ankommt.
Kontrollieren Sie insbesondere den Übergang vom Einstieg zum Nutzen und vom Nutzen zum CTA. Ein klarer Einstieg allein reicht nicht, wenn der Hauptteil anschließend abschweift. Ebenso hilft ein präziser CTA wenig, wenn der Text nicht nachvollziehbar zu dieser Handlung führt.
Fazit: Gute E-Mail-Marketing-Texte entstehen durch einen klaren Prozess
Ein guter E-Mail-Marketing-Text ist kein Zufallsprodukt. Ausgangspunkt sind ein geklärtes Anliegen, die Empfängerperspektive und ein priorisierter Hauptnutzen. Daraus entsteht ein Text, der die versprochene Relevanz früh aufgreift, notwendige Informationen nachvollziehbar ordnet und zu einem eindeutigen nächsten Schritt führt.
Statt sich an starre Längenregeln oder vermeintlich universelle Copywriting-Formeln zu halten, sollten Sie jeden Bestandteil auf seine Funktion prüfen: Was muss der Leser wissen? Was hat er konkret davon? Welche Information braucht er dafür noch – und was soll er anschließend tun?
Der wichtigste Teil der Arbeit endet deshalb nicht mit dem ersten Entwurf. Prüfen Sie zunächst Inhalt und Logik und erst danach die sprachlichen Details. So wird aus einem Rohtext Schritt für Schritt eine fokussierte Marketing-E-Mail.
Wenn die Botschaft einer einzelnen E-Mail bereits feststeht, können Sie mit diesem Prozess direkt ins Schreiben einsteigen. Geht es dagegen noch darum, Ziel, Inhalt und Einordnung einer kompletten E-Mail-Kampagne festzulegen, ist die Kampagnenplanung der sinnvollere vorherige Schritt.
