Quentn: Funktionen, Aufbau und Marketing Automation im Überblick

Quentn bündelt Lead-Erfassung, Kontaktmanagement, E-Mail-Marketing, Automationen und Sales-Pipelines in einer Plattform. Entscheidend ist dabei weniger die einzelne Funktion als ihr Zusammenspiel: Kontaktdaten und Aktivitäten können Marketing- und Vertriebsprozesse direkt miteinander verbinden. Dieser Überblick zeigt, wie die wichtigsten Module funktionieren, wo Tarifgrenzen liegen und wie daraus ein durchgängiger Workflow entsteht.

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Quentn ist eine E-Mail-Marketing- und Marketing-Automation-Plattform, die mehrere Arbeitsschritte in einem zusammenhängenden System verbindet: Leads erfassen, Kontakte verwalten, Newsletter und automatisierte E-Mail-Sequenzen versenden sowie Vertriebsprozesse über Sales-Pipelines steuern. Zum Funktionsumfang gehören außerdem Landingpages und Schnittstellen zu anderen Systemen.

Der entscheidende Punkt für das Verständnis der Plattform ist das Zusammenspiel dieser Bereiche. Ein Kontakt wird nicht nur für einen Newsletter in einer separaten Liste abgelegt. Seine Daten, Tags und Aktivitäten können innerhalb von Automationen verarbeitet und mit Vertriebsprozessen verknüpft werden. So lässt sich beispielsweise aus einem Klick in einer E-Mail automatisch ein Vorgang in einer Sales-Pipeline machen.

Quentn wird von der Quentn.com GmbH mit Sitz in Potsdam angeboten. Auch die Serverinfrastruktur befindet sich in Deutschland. Nach eigenen Angaben des Herstellers laufen über die Plattform mehr als 50.000 aktive Automationen und mehr als 2,2 Millionen E-Mails täglich. Quentn nennt zudem eine Zustellrate von 99,75 Prozent. Diese Zahlen sind Herstellerangaben und keine unabhängig bestätigten Leistungswerte.

Das Gesamtsystem: Vom ersten Lead bis zur Sales-Pipeline

Quentn lässt sich am besten als Prozesskette verstehen. Informationen gelangen an einem Punkt in das System, werden zentral einem Kontakt zugeordnet und können anschließend Marketing- und Vertriebsprozesse auslösen.

Der grundlegende Ablauf besteht aus fünf miteinander verbundenen Ebenen:

  1. Lead-Generierung: Kontakte gelangen beispielsweise über Landingpages, Formulare, Importe, Schnittstellen oder Integrationen in Quentn.
  2. Kontaktmanagement: Stammdaten, Tags, benutzerdefinierte Felder, Status und weitere Informationen werden zentral beim jeweiligen Kontakt verwaltet.
  3. Marketing Automation: Im Campaign Builder lassen sich Ereignisse und Aktionen zu automatisierten Abläufen verbinden.
  4. CRM und Sales-Pipelines: Kontakte können aus einer Kampagne heraus als Opportunity in eine Pipeline übernommen und dort durch verschiedene Vertriebsphasen geführt werden.
  5. Rückkopplung: Vorgänge in der Pipeline können wiederum Ereignisse für Marketing-Automationen darstellen und neue Kampagnen auslösen.

Kontakte werden damit nicht in voneinander isolierten Listen für einzelne Kampagnen verwaltet. Stattdessen bildet die zentrale Kontaktdatenbank die Grundlage für Segmentierung, Kommunikation und Automation.

Besonders relevant ist die direkte Verbindung zwischen Marketing und Vertrieb. Eine Kampagne kann einen Kontakt beispielsweise in eine bestimmte Pipeline-Stage überführen. Eine spätere Änderung dieser Stage kann ihrerseits wieder eine Kampagne starten.

Wenn Sie sich ansehen möchten, wie Quentn automatisierte Workflows innerhalb der Plattform umsetzt, finden Sie weitere Informationen direkt beim Anbieter.

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Der Campaign Builder: Visuelle Marketing Automation auf dem Whiteboard

Das zentrale Werkzeug für automatisierte Abläufe ist der Campaign Builder. Kampagnen werden auf einer karierten, praktisch unbegrenzten Arbeitsfläche aufgebaut. Zur Orientierung stehen unter anderem Zoom und Mini-Map zur Verfügung; Elemente lassen sich außerdem mit Tastenkombinationen wie Strg+C und Strg+V kopieren und einfügen.

Entscheidend für die Bedienlogik ist die farbliche Trennung zwischen zwei Elementtypen:

  • Grüne Ereigniselemente stehen für eine Handlung des Kontakts oder einen bestimmten Zustand beziehungsweise ein eingetretenes Ereignis.
  • Gelbe Aktionselemente bilden die interne Programmlogik und die daraus folgenden Aktionen ab.

Die Elemente werden mit grünen Pfeilen in der gewünschten logischen Reihenfolge verbunden. Auf diese Weise entsteht ein visueller Ablauf, der festlegt, auf welches Ereignis welche Aktion folgen soll.

Praxisberichte beschreiben diese visuelle Darstellung als übersichtlich, weisen aber zugleich darauf hin, dass die Unterscheidung zwischen Ereignissen und Aktionen zunächst etwas Einarbeitung erfordern kann. Eine daraus abgeleitete praktische Empfehlung ist, zunächst überschaubare Automationen aufzubauen und die Abläufe erst anschließend komplexer zu gestalten. Diese Einschätzung ist eine Praxiserfahrung und keine objektiv gemessene Eigenschaft der Software.

Sequenzen und ihre automatische Stopp-Logik

Sequenzen dienen dazu, zeitlich gesteuerte E-Mail-Folgen aufzubauen. Dabei kann eine Sequenz mit einem Ziel-Ereignis verbunden werden.

Das ist wichtig, wenn ein Kontakt das eigentliche Ziel der Sequenz bereits erreicht hat. Erfolgt beispielsweise ein hinterlegter Produktkauf über Digistore24, kann das entsprechende Ziel-Ereignis eintreten. Quentn beendet dann für diesen Kontakt den weiteren E-Mail-Versand der Sequenz und führt ihn entsprechend der Kampagnenlogik weiter.

Damit muss eine einmal gestartete Sequenz nicht zwangsläufig bis zur letzten vorgesehenen Nachricht laufen. Die weitere Kommunikation kann vom Verhalten beziehungsweise vom erreichten Zustand des Kontakts abhängen.

⚠️ Warnung

Der Campaign Builder ist für die Nutzung mit Google Chrome auf einem Desktop-Computer beziehungsweise Laptop optimiert. Auf mobilen Touch-Geräten bestehen funktionale Einschränkungen. Umfangreichere Kampagnen sollten deshalb bevorzugt am Desktop oder Laptop bearbeitet werden.

E-Mail-Marketing: Einmalige Newsletter und automatisierte Mailings

Quentn trennt zwischen dem einmaligen Newsletter-Versand und E-Mails, die Bestandteil einer automatisierten Kampagne beziehungsweise Sequenz sind.

Ein Newsletter wird einmalig an ausgewählte Kontakte verschickt. Der Versand kann sofort oder geplant erfolgen. Bei einem geplanten Newsletter lässt sich festlegen, ob der verwendete Kontaktfilter bereits bei der Planung oder erst zum tatsächlichen Versandzeitpunkt angewendet werden soll.

Das kann einen Unterschied machen, wenn sich die Zusammensetzung des gefilterten Kontaktsegments zwischen Planung und Versand noch verändert.

Automatisierte Kampagnen-Mails funktionieren dagegen innerhalb der Logik des Campaign Builders. Ihr Versand hängt von den dort definierten Ereignissen, Aktionen und zeitlichen Abläufen ab.

Drag-&-Drop-Editor, Vorlagen und dynamische Inhalte

Für die Gestaltung von E-Mails steht ein Drag-&-Drop-Editor zur Verfügung. Er bietet unter anderem Absatz- und Listenblöcke sowie 50 kostenfreie Vorlagen. Entwürfe werden alle 30 Sekunden automatisch gespeichert und bleiben 30 Tage gültig.

Inhalte können außerdem abhängig von Tags oder vom verwendeten Gerät gesteuert werden. Dadurch lassen sich beispielsweise bestimmte Zeilen nur für Kontakte mit einem passenden Tag anzeigen oder Inhalte unterschiedlich für Desktop- und Mobilansichten behandeln.

Für Platzhalter gilt im Drag-&-Drop-Editor eine klare Syntax: Sie werden im Format {{...}} verwendet. Das ältere Format mit einfachen eckigen Klammern funktioniert dort nicht.

Bei Test-E-Mails ist zu beachten, dass Platzhalter wie eine personalisierte Anrede nicht mit realen Kontaktdaten ersetzt werden. Eine Testnachricht eignet sich daher nicht dazu, die spätere Personalisierung anhand eines echten Empfängerdatensatzes zu kontrollieren.

Für Bilder empfiehlt sich laut den zugrunde liegenden Quentn-Hinweisen eine Vorbereitung vor dem Upload: ungefähr 600 Pixel Breite und eine Dateigröße von etwa 50 bis 500 KB sollen helfen, Darstellungsprobleme in unterschiedlichen E-Mail-Clients zu vermeiden.

Impressum und Tracking beeinflussen den Versand und die Automation

Quentn schützt die im Editor vorgesehenen Impressums-Platzhalter vor dem manuellen Entfernen. Werden sie gelöscht, lässt sich die betreffende E-Mail nicht speichern und versenden.

⚠️ Warnung

Entfernen Sie die vorgesehenen Impressums-Platzhalter nicht aus dem E-Mail-Template. Quentn verhindert anschließend das Speichern und Versenden der E-Mail.

Beim Tracking stehen die Optionen aktiviert, anonymisiert und deaktiviert zur Verfügung. Die Einstellung beeinflusst nicht nur die Datenerfassung, sondern kann auch unmittelbar auf eine Automation wirken.

Wird das Tracking für eine E-Mail vollständig deaktiviert, reagieren die Kampagnen-Ereignisse „Mail geöffnet“ und „Link geklickt“ für diese Nachricht nicht mehr. Ein Workflow, der auf einem dieser Ereignisse aufbaut, kann an dieser Stelle folglich nicht wie mit aktiviertem Tracking reagieren.

Kontaktdatenbank: Tags, Filter und Double-Opt-in

Die zentrale Kontaktdatenbank verbindet die unterschiedlichen Bereiche von Quentn miteinander. In der Kartei eines einzelnen Kontakts können Stammdaten, Tags, Kontaktfelder, der E-Mail-Status, Notizen und die Historie zusammenlaufen.

Tags und benutzerdefinierte Felder ermöglichen es, zusätzliche Merkmale am Kontakt abzubilden. Für die eigentliche Segmentierung lassen sich anschließend Kontaktfilter einsetzen.

Die Filterlogik unterstützt mehrere Verknüpfungen:

  • „Hat alle“ für eine UND-Verknüpfung
  • „Hat einen“ für eine ODER-Verknüpfung
  • „Hat keinen“ für einen Ausschluss
  • „Hat nicht alle“ für entsprechende kombinierte Ausschlüsse

Damit können Zielgruppen anhand mehrerer Merkmale voneinander abgegrenzt werden, ohne dafür separate Kontaktbestände anlegen zu müssen.

Bestätigungsstatus und Kontakthistorie

Für den E-Mail-Versand spielt der Bestätigungsstatus eine wichtige Rolle. Quentn versendet an bestätigte Kontakte nach Double-Opt-in.

Die manuelle Änderung eines unbestätigten Kontakts auf den Status „bestätigt“ ist als Missbrauchsschutz begrenzt: Auf diesem Weg lassen sich maximal fünf Kontakte pro Tag bestätigen.

Die Kontakthistorie dokumentiert Vorgänge wie empfangene E-Mails, Klicks, vergebene Tags oder Stage-Wechsel. Diese Funktion ist allerdings tarifabhängig und steht erst ab dem Basic-Tarif zur Verfügung.

ℹ️ Hinweis

Die Kontakthistorie gehört nicht zum Lite-Funktionsumfang. Wer den Verlauf von E-Mail-Aktivitäten, Tags und Stage-Wechseln direkt am Kontakt nachvollziehen möchte, benötigt mindestens den Basic-Tarif.

Sales CRM: Vertriebsprozesse in Kanban-Pipelines automatisieren

Die Sales-Pipelines erweitern die Marketing-Automation um Vertriebsprozesse. Deals beziehungsweise Opportunities werden verschiedenen Stages zugeordnet und können auf einem Kanban-Board oder in einer Tabellenansicht betrachtet werden. Zusätzlich stehen Filter nach Benutzern und Fälligkeit sowie eine globale Suche zur Verfügung.

Eine Opportunity kann unter anderem einen Deal-Titel, einen Wert, ein Fälligkeitsdatum, einen Besitzer sowie Kommentare und Notizen enthalten. Das Zieldatum kann mit Google Kalender synchronisiert werden.

Entscheidend ist wiederum die Verbindung mit dem Campaign Builder.

Von der Kampagne in die Pipeline

Über die Aktion „Stage wechseln“ kann eine Kampagne einen Kontakt automatisiert als Opportunity in eine Pipeline-Stage überführen.

Ein Vertriebsvorgang muss damit nicht erst manuell angelegt werden, wenn ein Kontakt innerhalb einer Marketing-Automation eine entsprechende Stelle erreicht.

Von der Pipeline zurück in die Kampagne

Die Verbindung funktioniert auch in die andere Richtung. Das Ereignis „Stage betreten“ kann auf eine Verschiebung eines Deals reagieren.

Wird eine Opportunity beispielsweise in eine andere Vertriebsphase verschoben, kann dieser Vorgang eine neue Kampagne auslösen. Darüber lassen sich anschließend etwa Aufgaben oder Follow-up-E-Mails anstoßen. Marketing und Vertrieb sind damit nicht nur zwei parallel vorhandene Module, sondern können über Ereignisse und Aktionen aufeinander reagieren.

Bei der Tarifwahl ist eine wichtige Differenzierung nötig: Bereits Lite enthält eine Sales-Pipeline. Basic umfasst drei, Pro fünf und Business unbegrenzt viele Pipelines. Erweiterte CRM-Möglichkeiten sind jedoch von höheren Tarifen abhängig.

Schnittstellen: API, Zapier, Make und Drittsysteme

Für die Verbindung mit anderen Systemen bietet Quentn mehrere Integrationswege. Dazu gehören native Anbindungen beziehungsweise Integrationen wie Digistore24, Payment-Apps, das Quentn-WordPress-Plugin und Aircall.

Automationsplattformen erweitern die Möglichkeiten zusätzlich. Zapier und Make stehen ab Basic zur Verfügung; auch Pabbly kann für eingehende Verbindungen genutzt werden.

Für individuelle technische Integrationen gibt es eine REST API und ein SDK. API URL und API Key werden im Account bereitgestellt.

Wichtig ist die Tarifgrenze: Der API-Zugang ist im Lite-Tarif nicht enthalten und wird erst ab Basic freigeschaltet. Gleiches gilt für Zapier und Make.

Quentn hat darüber hinaus einen MCP-Server auf Basis des Model Context Protocol als Schnittstelle zu kompatiblen KI-Assistenten vorgestellt. In den zugrunde liegenden Informationen wird diese Funktion als aktuelle Neuerung beziehungsweise Beta-Feature beschrieben; ein abschließend bestätigter Status nach dem angekündigten Beta-Zeitraum liegt in den bereitgestellten Unterlagen nicht vor.

Tarife & Funktionsumfang: Lite, Basic, Pro und Business

Quentn staffelt nicht nur die Zahl der möglichen Kontakte, Landingpages und Sales-Pipelines nach Tarif. Auch bestimmte Funktionen werden erst in höheren Stufen freigeschaltet. Deshalb sollte bei der Tarifwahl nicht allein die aktuelle Kontaktzahl betrachtet werden.

Zum Einstieg gibt es eine kostenlose Testphase über 14 Tage. Sie ist auf maximal 500 Kontakte begrenzt, enthält fast alle Pro-Funktionen mit Ausnahme der Tracking-Domains und endet automatisch. Zusätzlich wird eine 30-tägige Verlängerung der Testphase für 1 Euro angeboten, die bei ausbleibender Kündigung in ein Abonnement übergeht.

TarifPreis pro MonatBei jährlicher AbrechnungKontakteLandingpagesSales-Pipelines
Lite39 €31,20 €/Monatbis 1.00051
Basic79 €63,20 €/Monatbis 5.000153
Pro119 €95,20 €/Monatbis 10.000305
Businessab 199 €–15.000–100.000unbegrenztunbegrenzt

Die funktionalen Unterschiede gehen über diese Grenzen hinaus. Basic schaltet unter anderem den API-Zugang, Zapier und Make, Webseiten-Tracking für eine Domain sowie die Kontakthistorie frei. Pro ergänzt unter anderem Split- beziehungsweise A/B-Tests, Video-Tracking für drei Domains, Telefon-Support und zwei zusätzliche Benutzer. Business bietet unter anderem Whitelabel-Funktionen, einen privaten IP-Pool und acht zusätzliche Benutzer.

Lite enthält dagegen keinen API-Zugang und kein Web-Tracking.

Die Unterlagen enthalten bei den Kündigungsbedingungen unterschiedliche Herstellerangaben zur konkreten Kündigungsfrist. Sicher festhalten lässt sich, dass der Account online gekündigt werden kann; ein konkreter Tage-Wert sollte aufgrund dieses Quellenkonflikts nicht als allgemeingültige Frist angesetzt werden.

Wenn Sie die aktuellen Quentn-Tarife und Preise mit den für Sie relevanten Funktionen abgleichen möchten, können Sie die Preisseite des Anbieters aufrufen.

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Datenschutz & Serverstandort: Technische Hilfsmittel im Überblick

Quentn hat seinen Firmensitz in Potsdam und nutzt eine Serverinfrastruktur in Deutschland. Zur Plattform gehören außerdem technische und organisatorische Funktionen, die für den Umgang mit Kontaktdaten und den E-Mail-Versand relevant sind.

Dazu zählen unter anderem:

  • Double-Opt-in
  • ein integrierter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
  • die geschützten Impressums-Platzhalter
  • SPF-/DKIM-Authentifizierung

Diese Funktionen sollten jedoch nicht mit einer pauschalen Garantie für die Rechtmäßigkeit des eigenen E-Mail-Marketings verwechselt werden.

⚠️ Warnung

Double-Opt-in, AVV, Impressumsfunktionen und weitere technische Hilfsmittel können bei einer rechtskonformen Umsetzung unterstützen, ersetzen aber nicht die Prüfung der konkreten Datennutzung und des eigenen Versandprozesses. Insbesondere die Voraussetzungen für Werbe-E-Mails nach § 7 UWG bleiben in der Verantwortung des Nutzers.

Ende-zu-Ende-Beispiel: Von der Formular-Eingabe bis zum Vertriebsabschluss

Wie die einzelnen Quentn-Module zusammenspielen, wird an einem vollständigen Workflow deutlich.

Ein Interessent füllt zunächst ein Formular auf einer Quentn-Landingpage aus. Darauf folgt die Double-Opt-in-Bestätigung. Sobald der Interessent diese bestätigt hat, kann der Kontakt beispielsweise das Tag „Interessent“ erhalten und in eine Willkommens-Sequenz eintreten.

Innerhalb dieser Sequenz erhält der Kontakt automatisierte E-Mails. Klickt er auf einen bestimmten Produkt-Link, kann die Kampagne darauf reagieren und ihn über die Aktion „Stage wechseln“ als Opportunity in die Sales-Pipeline verschieben, beispielsweise in eine Stage „Angebot angefordert“.

An dieser Stelle übernimmt der Vertrieb den Vorgang. Nach einem erfolgreichen Gespräch wird die Opportunity in die Stage „Gewonnen“ verschoben.

Dieser Stage-Wechsel kann wiederum als Ereignis für die Marketing Automation dienen. Quentn startet daraufhin eine Folgekampagne, beispielsweise für das Kunden-Onboarding.

Der Ablauf zeigt das Grundprinzip der Plattform: Lead-Generierung, Kontaktmanagement, E-Mail-Kommunikation, Automation und Vertrieb greifen auf denselben Prozess zurück. Informationen müssen dadurch nicht an jedem Übergang manuell in ein separates System übertragen werden.

Fazit: Quentn verbindet E-Mail-Marketing, Automation und Vertrieb in einem System

Quentn ist als integrierte E-Mail-Marketing- und Marketing-Automation-Plattform aufgebaut. Leads gelangen über Formulare, Landingpages, Importe oder Schnittstellen in eine zentrale Kontaktdatenbank. Tags, Felder und Filter strukturieren die Kontakte. Der Campaign Builder verarbeitet Ereignisse und Aktionen zu automatisierten Abläufen, während Sales-Pipelines Marketingprozesse direkt mit dem Vertrieb verbinden können.

Für die praktische Arbeit sind einige Grenzen besonders wichtig: Im Campaign Builder stehen grüne Elemente für Ereignisse und gelbe für Aktionen. Sequenzen können automatisch stoppen, sobald ein definiertes Ziel erreicht wurde. Im Drag-&-Drop-Editor müssen Platzhalter im Format {{...}} verwendet werden. Wird das E-Mail-Tracking deaktiviert, funktionieren darauf angewiesene Öffnungs- und Klick-Ereignisse nicht mehr.

Auch die Tarifgrenzen haben unmittelbare Auswirkungen auf den möglichen Workflow. Eine Sales-Pipeline ist bereits in Lite enthalten. API, Zapier/Make und Kontakthistorie gibt es dagegen erst ab Basic; Split-Tests und Telefon-Support werden erst mit Pro freigeschaltet.

Wer Quentn einordnen möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Newsletter-Editor oder die Zahl möglicher Kontakte schauen. Entscheidend ist, welche Teile der durchgehenden Prozesskette tatsächlich benötigt werden. Der beschriebene Plattformaufbau wird insbesondere dann relevant, wenn E-Mail-Kommunikation, Automation, Kontaktdaten und Vertriebsprozesse innerhalb eines zusammenhängenden Workflows abgebildet werden sollen – von der Lead-Erfassung bis zur Sales-Pipeline.

Wenn Sie jetzt mit Quentn starten möchten, geht es hier direkt zum kostenlosen Webinar des Anbieters.

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